Hervorgehoben

Bäume stehen lassen gegen Corona!

Wie eng der Naturschutz mit Pandemien zusammenhängt wurde in der ersten Ausgabe des Talkformats #WWF-think mit dem Thema Die Bedrohung aus dem Regenwald – wie wir uns besser vor Pandemien schützen können im Detail analysiert. Von der Abholzung des Regenwalds, bis hin zur Etablierung des European Green Deal wurde angeregt zwischen WWF Umweltschützer Arnulf Köhncke, Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der Virologin Sandra Junglen diskutiert. Ich als Teil des WWF Jugendrat konnte das Format bereits im Voraus feedbacken, evaluieren und mitgestalten. Umso interessanter war und bleibt es die Rückmeldungen und Weiterentwicklungen des spannenden Formats zu beobachten.  Wenn ihr es nicht geschafft habt, live dabei zu sein, könnt ihr das Video gerne nachschauen.

 

Das Jahr 2020 vergessen! 忘年会 (Bônenkai)-Monat

Eine Trinkfeier, um das Jahr zu vergessen. In Japan ist dies Gang und gebe – und das Jahr 2020 hätte es vielleicht auch verdient. Aber wirklich? Ein kleiner Recap, was man in diesem Jahr alles machen konnte:

Einer Online-Vorlesung konzentriert lauschen:

Vokabeln lernen:

In einem Online-Seminar fleißig mitschreiben:

Und natürlich während der Lösung der kniffligen Rechtsprobleme der EU den Weltrekord im Blankpositions-Verharren knacken (siehe Titelbild).

Die erste Challenge für 2021 steht also schon einmal fest: ein eigenes Yoga-Tutorial mit Studierendenposen veröffentlichen. Seid gespannt auf „der verrenkte Denker“, „der verzweifelte Prüfling“ und viele mehr .

Und damit wünsche ich euch allen einen gelungenen Rutsch in das kommende Jahr!

Auditives Weihnachten

Hohoho,

als Ersatz für ein Wohnzimmerweihnachtskonzert, zu dem ich in diesem Jahr sehr gerne eingeladen hätte, möchte ich euch wenigstens auf diesem Wege ein wenig persönliche Weihnachtsmusik zukommen lassen.

Lasst euch mit „Tagtraum“ verzaubern und in einen Strudel voller magischer Momente hineinziehen. Und wer weiß. Vielleicht verfallt ihr dabei nach dem reisebeschränkten Jahr ein wenig in Fernweh und landet in Moskau. Zumindest auditiv könnt ihr in die beeindruckenden Moskauer Untergrundwelten mit dem Lied „Московский метрополитен“ eintauchen. Doch – wie schnell die Zeit auf einer solch schnellen Reise vergeht, vergisst man bald. Erst ein Blick auf den Kalender macht euch bewusst, dass ihr die Zeit leider nicht festhalten könnt. Lebt diese Gefühle im Song „Clockwork“ aus. Alle drei Lieder durfte ich mit Benjamin Klum im Zuge unseres im Herbst neugegründeten Duos aufnehmen.

Wenn ihr immer noch ein wenig musikalische Überbrückung benötigt, bis ihr endlich die ersten Geschenke auspacken dürft, kann ich euch noch ein paar Videos empfehlen:

Der Sunlight Gospelchor der Musikschule Goldenes Lamm, bei dem ich als Co-Dirigentin aktiv bin, hat keine Mühen gescheut und zwei Musikvideos produziert. Findet mich in der BlackScreen Adaption von Joy to the World und Silent Night (die letzten drei Lieder recht am Ende).

Während wir mit dem Badischen Jugendchor noch 2019 im SWR Live-Outdoorstudio die Stimmen erklingen lassen konnten, erfolgte dies in diesem Jahr in den vier Wänden unserer Eigenheime.  Was dabei herausgekommen ist? Eine kreative Musikalisierung einiger Zeilen, die mir an einem Coronaabend in den Sinn kamen: Adventsgedanken.

Während der ersten „präsenzchorfreien Zeit“ konnte ich bereits für die Initiative Zusammen singen wir stärker noch auf der Terrasse eine Stimme aufnehmen. Nun warten auch Weihnachtslieder auf euch im Zuge des Mitmachchors ZusammenSingenzurWeihnacht. Wer hört und entdeckt mich bei Oh du fröhliche ?

Ich hoffe, euch mit diesen Beiträgen ein wenig den 24.12 versüßen zu können und wünsche euch nur das Allerbeste für diesen Tag!

Von Weihnachtsnikoläusen 2020 bis hin zu Reisen in die Vergangenheit

Am 10.12. passend zum Jahrestag der Verabschiedung der UN-Charta der Menschenrechte traf im SKP-Lab in Berlin im Rahmen des Formats WWF-Think eine ganz besondere Konstellation zusammen: Bundesminister Dr. Gerd Müller, WWF CEO Eberhard Brandes, Anne Kathrin Göbel, Leiterin der CSR-Abteilung beim Handelsverband HDE und ich als WWF Jugendrätin. Unter diesem Link könnt ihr die Diskussion auch nachträglich erleben.

In gemeinsamer Runde debattierten wir über freiwillige sowie verpflichtende Anreize der Industrie und der Konsumenten für nachhaltiges Wirtschaften. Sowohl soziale als auch umweltrelevante Aspekte sollten innerhalb eines Herstellungs- und Verkaufsablaufs jedes Produkts eingehalten werden. Darin waren wir Panelisten uns einig. Doch betreffend der Umsetzung gab es nicht wenig Gesprächsbedarf. Ein nationales Lieferkettengesetz habe keinen Sinn. International müssten die Regelungen sein. Ausnahmen müssten existieren, besonders für den Mittelstand, so Anne Kathrin Göbel. Dass das Greifen bisheriger Anätze zu lange dauert, hob ich mehrmals hervor und wurde dabei von Gerd Müller bestätigt, der nicht nur von seinen mühseligen Bemühungen erzählte, dieses Weihnachten mit einem guten Gewissen Schokoladennikoläuse zu erwerben, sondern auch aus seiner eigenen Vergangenheit berichtete. Darunter beispielsweise wie bereits vor Jahrzehnten vor den Auswirkungen des aktuellen Wirtschaftens treu dem Motto „Nach mir die Sintflut“ gewarnt wurde. Auch Eberhard Brandes appellierte an die Verantwortung der Unternehmer und ich rundete mit der Anmerkung ab, dass doch nationale Bestimmungen die Betriebe gut auf internationale Gesetze vorbereiten, die sich gerade in der Entwicklung befinden, wie z.B. das Gesetz für entwaldungsfreie Lieferketten auf europäischer Ebene. Mit gutem Beispiel voranschreiten, anstatt weiterhin alles hinauszuzögern. Denn JETZT muss gehandelt werden! Auch die Debatte rund um ein „right for nature“ kam zur Sprache.

Alles in allem ergab sich eine spannende Diskussion, der aber auch Taten folgen müssen. Ohne ein Lieferkettengesetz auf nationaler sowie internationaler Ebene ist schwarz zu sehen für eine Zukunft mit weltweit gleichberechtigten Menschen und einer sauberen Umwelt.

WWFthink – denkt mit!

Heute darf ich euch alle einladen. Schaut am 10.12 doch ab 15:00 beim Format WWFthink vorbei. In einer vielversprechenden Diskussion werde ich mit unserem amtieren Bundesminister für wirtschaftliche Entwicklung Gerd Müller sowie Eberhard Brandes, CEO des WWF Deutschland in den Austausch treten. Was bedeutet nachhaltiger Konsum? Wie lassen sich Lieferketten transparent und im Sinne der sozialen sowie ökologischen Nachhaltigkeit gestalten?

Neben diesen Themen seid ihr alle herzlich dazu eingeladen euch selbst mit Fragen während der Live-Diskussion einzubringen.

E-Autos in der großen weiten Welt

Mit ChargeHotels lässt sich bequemes und nachhaltiges Reisen kombinieren. Seit gut eineinhalb Jahren arbeite ich an dem Konzept, sodass inzwischen auch meine Universität, die Technische Uni Dresden darauf aufmerksam geworden ist. In einem aktuellen Beitrag macht sie auf mich und das Business-Konzept aufmerksam. Viel Spaß beim Reinschnuppern und virtuellen Abschweifen in die Reiselust!

Überleben – auf dem 2°Campus

Von den US-Wahlen über Klimadelegationen bis hin zu gläsernen Mülltonnen. In der neuesten Folge des WWF-Podcast Überleben berichten Simon Lange und ich von unseren Wegen in den Klimaaktivismus. Ihr werdet inhaltlich sowie methodisch abgeholt und hoffentlich ausreichend inspiriert. Die Details könnt ihr in dieser Podcastfolge nachhören.

Das neue Normal

Die Abkürzung EDEN steht für European Distance Learning Week: Intensive Tage durchgeplant mit spannenden Insights und Diskussionen in den Bereichen Lehre und Digitalisierung. Ich selbst wurde als Speaker für das Webinar „Next Normal: How to engage students into future higher education“ eingeladen. Im Zuge dieses debattierten wir darüber, ob eine Einteilung in Lehrende und Lernende überhaupt noch zeitgemäß ist, welche Veränderungen sich durch die in diesem Jahr notdürftige Beschleunigung der digitalen Lehre ergeben und wie ein Dialog zwischen Studierenden und Hochschulleitung auf Augenhöhe stattfinden kann. Ein interessantes Panel mit weiteren Redner*innen und Expert*innen aus aller Welt.

Für alle, die etwas tiefer in die Materie einsteigen möchten: Auf der Webseite findet ihr das gesamte Programm.

Von Blechdosen bis hin zu 32-tel Rhythmen

Wie die Zeit vergeht ist ungeheuer. Vor eineinviertel Jahren hatte ich die Ehre zehn Tage lang mit anderen Musiker*innen aus ganz Deutschland an einem besonderen Stück zu arbeiten: Das Fußballoratorium von Moritz Eggert. Nicht nur waren zahlreiche Sänger*innen und Instrumentalist*innen involviert, sondern darüber hinaus allerlei Instrumente. Ich als Teil der Schlagwerktruppe, die mit vier Personen ausgestattet war, durfte alleine 15 Instrumente um mich herum trapieren. Mit meinen Kolleg*innen kamen wir auf über 65. Der Heidenspaß mündete in einem musikalischen Meisterwerk, das es nun auch auf CD zum Nachhören geben wird. Interessiert? Dann beteilige dich gerne an unserer Crowdfundingaktion.

Und zum Schluss noch eine kleine Aufgabe, um euer waches Auge zu testen: Wer entdeckt mich auf dem Titelbild? (Kleiner Hinweis: Schaut mal in die Mitte ; )

DIE BÜHNE ist keine Sekte

Sommerliche Gefühle werden in mir geweckt, wenn ich an die ersten Stunden zurückdenke, in denen wir an dem Drehbuch gearbeitet haben. Lose Ideen wurden immer mehr zu einer Geschichte entwickelt, hier und da hatte man mit der Zeit eine schauspielerische Besetzung im Kopf – und dann war es auch schon so weit und wir standen auf einmal vor und hinter der Kamera und den Tonangeln. Doch – für was all dieser Aufwand?

Nicht nur die Vorlesungen werden in diesem Semester erneut in die digitale Welt verlegt, sondern auch entsprechende Einführungsveranstaltungen für die Erstsemesterstudierenden. Um sich als Verein vorzustellen, ist es also nicht mehr möglich, sich spontan hinter einen Tisch mit Postkarten und Stickern zu stellen und enthusiastisch zu berichten, sondern der Gehirnschmalz muss etwas angestrengt werden – für die kreativen Köpfe an dem studentischen Theater DIE BÜHNE gar kein Problem. Und so entsteht – in kürzester Zeit und dafür mit umso höherem Aufwand – ein kleines aber feines Video über unser Theater. Schaut gerne einmal hinein.